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 Übersäuerung das unterschätzte Risiko

 Säurehaushalt beim Mann und bei der Frau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übersäuerung das unterschätzte Risiko

 

 

Mehr als 90 % aller Bundesbürger sind übersäuert.

 

 

Übersäuerung kann zu Erkrankungen verschiedener Organe führen, sowie sich auf die Stimmungslage auswirken. Säuren sorgen für Erregungszustände und lassen Stresshormone explodieren, wenn eigentlich gar kein Grund hierfür vorhanden ist. Sie versetzen unser Abwehrsystem in Bereitschaft und Aktivität, wenn z.B. harmlose Blütenpollen in unseren Organismus gelangen.

 

Säuren hemmen die Ausscheidung von Schadstoffen und begünstigen eine Anfälligkeit für viele Krankheiten, wie z.B.:

 

Allergien, Antriebsschwäche, Arthritis, Arthrose, Asthma bronchiale, Bandscheibenbeschwerden, belegte Zunge, Bindegewebsschwäche, Bindehautentzündung, Blähungen, Bluthochdruck, Blutfette (erhöhter Cholesterinspiegel), Bronchitis, brüchige Nägel, Cellulite, chronische Schmerz-

zustände, Depressionen, Diabetes, Durchblutungsstörungen, Ekzeme, Erschöpfung, Fieber, Gallensteine, Gastritis, Gedächtnisschwäche, geschwollene Beine, Gicht, Haarausfall, Hauterkrankungen (Ausschläge, Akne, unreine Haut), Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Hexenschuss, Hörsturz, Infektionsanfälligkeit, Ischiasbeschwerden, Kalte Hände und Füße, Körpergeruch, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Krebs, Leberschwäche, Magengeschwüre, Migräne, Müdigkeit, Multiple Sklerose, Mundgeruch, Muskelverspannungen/-schmerzen, Nervenerkrankungen, Nierenerkrankungen, Nierensteine, Osteoporose, Pilze, Polyarthritis, Reizbarkeit, Rheuma, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Schlaganfall, Schwangerschaftserbrechen, Sodbrennen, Stressunverträglichkeit, Übergewicht, übermäßiges Schwitzen, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, vorzeitige Ermüdung, Zahnschäden (Karies, Zahnausfall)

 

 

Der Messwert für eine saure oder basische Stoffwechsellage ist der

pH-Wert, liegt dieser im Bereich von 1 bis 6, so spricht man von Säuren, bei 7 liegt der neutrale Punkt, ab 8 bis 14 wird es basisch.

 

Was führt zu Übersäuerung?

Mineralstoff- und Spurenelementmangel (Säure-Pufferfunktion), Nahrungsmittel, Eiweißmast, Süßigkeiten, Alkohol, Rauchen, Angst, Traurigkeit, Ärger, Kummer, Stress, Bewegungsmangel, chronische Darmgärung, übertriebener Sport

 

Wie misst man die Übersäuerung im Körper?

 

  Untersuchung des Blutes (weniger aussagekräftig)

 

→  Messung des Urins (pH-Wert)

Der pH-Wert im Körper wird über Puffersysteme und die Ausscheid-

ung von sauren Stoffen über Lunge, Nieren und Darm reguliert.

Der pH-Wert des Urins gibt Aufschluss, ob eine Übersäuerung vorliegt. Dazu sollte ein Tagesprofil erstellt werden, indem alle 3 Stunden Messungen des Urin-pH erfolgen. Normalerweise liegt der Wert nach den Mahlzeiten, insbesondere nach Obst und Gemüse, über pH 7 (leicht basisch), und im nüchternen Zustand, sowie nach reichlichem Fleischgenuss, unter pH 7 (sauer).

 

Gemessen werden sollte:

Um 7 Uhr vor dem Frühstück (pH 5,5 bis 7),

um 10 Uhr (pH 7-8),

um 13 Uhr vor dem Mittagessen (pH 5-6),

um 16 Uhr (pH 7-8),

um 19 Uhr vor dem Abendessen (pH 6-7) und

um 22 Uhr (pH 8).

 

Stellt sich heraus, dass der pH-Wert ständig unter 7 liegt und auch nach den Mahlzeiten nur knapp darunter, so ist das Gewebe übersäuert.

 

Frühzeitige Hinweise auf eine Übersäuerung sind:

 

→  ständige Müdigkeit und Erschöpfung

→  häufige Infekte

→  druckempfindliche Muskeln

→  Nervenschmerzen oder Kopfschmerzen

→  Traurigkeit, Bedrücktsein

→  Schlaflosigkeit

 

Woher kommen die Säuren?

 

→  Harnsäure aus Fleischgenuss und Zellverfall

→  Milchsäure aus körperlicher Anstrengung

→  Gerbsäure aus Schwarzem Tee und Kaffee

→  Nikotin vom Rauchen

→  Schwefelsäure aus Schweinefleisch

→  Acetylsalicylsäure aus Schmerzmitteln (Aspirin)

→  Essigsäure aus Süßwarenkonsum

→  Oxalsäure aus z.B. Rhabarber und Spinat

→  Salzsäure aus Stress, Angst, Ärger

→  Salpetersäure aus gepökeltem Fleisch und aus Käse mit Nitrat-Zusatz

 

Diese Säuren neutralisiert der Organismus so schnell es geht, um sich nicht an ihnen zu verätzen.

 

Hierfür benötigt er basische Mineralstoffe, diese verbinden sich mit den Säuren zu so genannten Schlacken.

 

Eine Verbindung von Schwefelsäure und Salpetersäure ist sogar in der Lage, Gold aufzulösen.

 

Säuren werden über die Nieren, die Haut, die Leber und den Darm ausgeschieden. Oder aber, wenn sich zu viele Säuren anhäufen, zuerst im Bindegewebe, dann im Bereich der Gelenke, Sehnen und dann in den Muskeln (die dann versteifen und Nerven einklemmen) deponiert.

 

Was bedeutet Gesundheit?

 

→  schlackenfreie Zellen, Gewebe und Organe

 

  gefüllte Mineralstoffdepots

 

  unbeschädigte Drüsen und Körperfunktionen

 

 

Unsere Mineralstoffdepots:

 

  Haare und Haarboden

 

  Nägel

 

  Haut

 

  Knochen

 

  Gefäße, bzw. Adern

 

  Knorpel, Kapseln, Sehnen

 

  Blut

 

sie sind die Säulen unserer Gesundheit und Schönheit

 

 

 

Was tun bei Übersäuerung?

 

1. Viel trinken

 

2. Säuren durch viel Bewegung an frischer Luft abatmen

 

3. Schwitzen, um über die Haut zu entsäuern (Sauna, Sport)

 

4. Richtig ernähren:

 

a) richtig kauen: Der Speichel ist basisch, ungenügend gekaute Nahrung gärt leicht im Darm, die Folge: Weitere Säuren

 

b) nicht zuviel essen, sonst wird zuviel an basischen Verdauungssäften verbraucht

 

c) basenspendende Nahrungsmittel (Gemüse, Obst) vermehrt zuführen

 

5. Bei starker Übersäuerung: 1 Teelöffel Natriumbikarbonat auf ein viertel Liter lauwarmes Wasser täglich bis zur Besserung einnehmen, bzw. Bullrich Salz, Basica oder Basosyx.

 

6. Basische Bäder (Meine Base)

 

 

 

Tipps für die Ernährung:

 

Viermal soviel Basenspender wie Säurebildner essen!  

Das entspricht ungefähr dem Verhältnis von Säuren und Basen, wie es auch natürlicherweise in unserem Körper besteht, bzw. bestehen sollte.

 

Man unterscheidet vier Gruppen von Nahrungsmitteln:

 

Basenliefernde Nahrungsmittel:

Enthalten basische Mineralstoffe, wie Kalzium, Magnesium, Kalium und Natrium

 

  •  Kartoffeln
  •  Gemüse
  •  Obst und Trockenfrüchte
  •  Rohe Milch und Sahne, Eigelb
  •  Stille Mineralwässer
  •  Kräuter

 

Neutrale Nahrungsmittel:

Halten das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen

 

  • Butter, Naturbelassene Öle
  • Leitungswasser

 

Säureerzeuger:

Enthalten selbst keine Säuren, lassen diese aber bei der Verarbeitung im Stoffwechsel entstehen

 

  •  Zucker und zuckerhaltige Nahrungsmittel (Süßigkeiten, Limonaden)
  •  Weißmehlprodukte (Brötchen, Weißbrot, Graubrot, Nudeln)
  •  Fast Food, Fertigprodukte
  •  Polierter Reis
  •  Kaffee, Schwarzer Tee
  •  Alkoholhaltige und kohlensäurehaltige Getränke

 

Säurelieferanten:

Enthalten einen Überschuss an sauren Mineralstoffen (Schwefel, Phosphor, Chlor) und lassen teilweise auch zusätzlich Säuren entstehen, sorgen also für einen doppelten Basenverlust!

 

  • Fleisch, Wurst und Innereien (Schwein, Rind, Geflügel, Wild)
  • Fleischbrühe
  • Käse, Quark
  • Eiklar

 

 

 


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    Donnerstag, 24. Mai • 04:19